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		<title>G-R-L: Sieg in Spanien, Barcelona</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Racing]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war kein unverdienter Sieg am heutigen Abend beim 13ten Saisonlauf der German-Racing-League, dennoch bleibt ein etwas fader Nachgeschmack. Nach überragender Pole-Position mit knapp sieben Zehnteln Vorsprung auf den Zweitplatzierten, patzte ich beim Rennstart und fiel auf Position drei zurück. Lotus-Renault Pilot, S. Parzanka, lag in Führung und hatte durch den gewählten geringen Abtrieb einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war kein unverdienter Sieg am heutigen Abend beim 13ten Saisonlauf der German-Racing-League, dennoch bleibt ein etwas fader Nachgeschmack. Nach überragender Pole-Position mit knapp sieben Zehnteln Vorsprung auf den Zweitplatzierten, patzte ich beim Rennstart und fiel auf Position drei zurück.</p>
<p><img class="alignnone" title="G-R-L: Der Große Preis von Spanien, Barcelona" src="http://www.heene-online.de/wp-content/_material/grl/2012_05_13_gp13_spanien.jpg" alt="" width="550" height="360" /></p>
<p>Lotus-Renault Pilot, S. Parzanka, lag in Führung und hatte durch den gewählten geringen Abtrieb einen enormen Vorteil auf der Start- und Zielgeraden. Mein Teamkollege (P2) und ich kamen trotz DRS nicht nahe genug heran, um ein Überholmanöver zu setzen. Dann plötzlich in Runde 6, verschwand der schwarze Lotus-Renault vor uns… bei S. Parzanka war rFactor abgestürzt.</p>
<p>Bereits in der darauffolgenden Runde, patzte mein Teamkollege beim Anbremsen der ersten Kurve und ließ mich vorbei. Damit war für mich der Rennsieg so gut wie in trockenen Tüchern! Aufgrund der sehr guten Rennpace und fehlerfreier Fahrt, konnte ich mich kontinuierlich absetzen. Am Ende des Rennwochenendes bleibt: Pole-Position, schnellste Rennrunde und der Rennsieg. Das war somit der fünfte Sieg in Folge!</p>
<p>Ist der WM-Titel dadurch so gut wie sicher? Nein!<br />
Wir biegen in der laufenden Saison auf die Zielgerade ein, fünf Rennen stehen noch im Kalender, d.h. maximal 125 Punkte stehen noch zur Vergabe bereit. Ich werde den Teufel tun und mich auf meinen 85 Punkten Vorsprung ausruhen. Die ganze Arbeit, all die Trainingskilometer… diese Saison gilt es!</p>
<p>Alle weiteren Details zum Rennen, gibt es wie üblich im Pressebericht.</p>
<p><em><strong>Qualifikation</strong></em><br />
<em> Bereits im Vorfeld hatte ich mich weit aus dem Fenster gelehnt: eine 1:17er Zeit hielt ich für möglich, aber zu Beginn der Session sah es eher mau aus. Auf der Strecke war mächtig viel Verkehr und ich bekam einfach keine freie Runde. Erst im letzten Drittel der Session konnte ich frei fahren und da war sie – 1:17.9xx. Keine Frage, Pole Position! Es hätte aber noch zwei bis drei Zehntel schneller gehen können. Auffällig war der enorme Topspeed mancher Fahrzeuge; bereits im Training hatte ich mich aber dagegen entschieden, da Abtrieb auf dieser Strecke sehr, sehr wichtig ist.</em></p>
<p><em> <strong>Rennen</strong></em><br />
<em> Was war das für ein Start?! Ich muss mir die Wiederholung noch mal im Detail betrachten, aber das ging gehörig nach hinten los. Ich war ziemlich irritiert, weil ich die ganze Zeit einen Red-Bull im Rückspiegel hatte, der aber in Wirklichkeit gar nicht hinter mir war. Seltsam!</em></p>
<p><em> Nach der ersten Kurve auf P3! Keine Panik und nichts überstürzten. Ich wusste, dass ich eine sehr gute Rennpace hatte und auch wenn sich mein Teamkollege an S. Parzanka die Zähne ausbiss, war ich davon überzeugt, den Lotus-Renault im Laufe des Rennens zu knacken. Es kam aber wieder ganz anders: Sven verschwand urplötzlich von der Strecke… so ein Mist! Auf diese Art und Weise soll kein Rennen entschieden werden. Ich und mein Teamkollege bedauerten den Ausfall direkt im Boxenfunk – wir hatten uns auf den Dreikampf gefreut. In der darauf folgenden Runde verbremste sich mein Teamkollege und ließ mich ziehen, von da ab war alles in trockenen Tüchern. Das Auto lag perfekt! Auch wenn ich die Strecke bei Barcelona nicht unbedingt zu meinen Favoriten zähle, es hat irrsinnig viel Spaß gemacht. Wenn ein Auto so liegt, dann kann man das Fahren einfach nur genießen.</em></p>
<p><em> In der Rennmitte und im letzten Renndrittel, legte ich einige Runden mit verminderter Drehzahl ein. Dadurch waren Sprit und Motor sicher im grünen Bereich. Ganz am Schluss ließ ich dann noch mal fliegen und sicherte mir auch die schnellste Rennrunde. Fahrerisch perfekt, der Ausfall von S. Parzanka hinterlässt jedoch einen faden Beigeschmack. Mir wäre es lieber gewesen, den Lotus-Renault in einen fairen Zweikampf auf der Strecke zu schlagen.</em></p>
<p><em> Gratulation an meinen Teamkollegen für den zweiten Platz. Damit haben wir in der Teamwertung wieder massig Punkte gesichert. Meinen Respekt auch an D. Kressner, der mit „schwerem Kopf“ und wenig Training den letzten Platz auf dem Podium sichern konnte. Glückwünsche ebenfalls an alle anderen Piloten, die den Wagen ins Ziel gebracht haben.</em></p>
<p><em> Bedanken möchte ich mich bei allen Neu-Einsteigern, die – von meiner Seite betrachtet – einen tollen Job beim Überrunden gemacht haben. Ich hatte nie wirklich Bedenken und habe ich „sicher“ gefühlt. Ich bin überzeugt, dass sich euer Speed steigern und die Fehlerrate senken wird. Hoffentlich hattet ihr trotzdem Spaß mit uns zu racen!</em></p>
<p><em> Bereits kommenden Sonntag geht es mit wesentlich weniger Abtrieb durch die „Mauerschluchten“ der Île Notre-Dame in Montreal. Ich hoffe, dass ich dort ein ähnlich gutes Paket im Training auf die Beine stellen kann.</em></p>
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		<title>AXEL &amp; THE G-FORCE: Neue Produktion</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 20:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend habe ich mit Axel ausgiebig an unserer neuen Produktion gearbeitet. Es handelt sich dabei um den Titel „Strahlende Augen“. Wie der Name bereits schon sagt, geht es eher in Richtung Ballade und wird einer der ruhigeren Titel von AXEL &#38; THE G-FORCE. Die Pilotspur hatten wir bereits vor etwas längerer Zeit aufgenommen, nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend habe ich mit Axel ausgiebig an unserer neuen Produktion gearbeitet. Es handelt sich dabei um den Titel „Strahlende Augen“. Wie der Name bereits schon sagt, geht es eher in Richtung Ballade und wird einer der ruhigeren Titel von AXEL &amp; THE G-FORCE.</p>
<p><img class="alignnone" title="Peter Heene &amp; Axel Gersdorf" src="http://www.heene-online.de/wp-content/_material/axel_gforce/2012_05_03.jpg" alt="" width="550" height="360" /></p>
<p>Die Pilotspur hatten wir bereits vor etwas längerer Zeit aufgenommen, nun habe ich den Bass (mit Unterstützung von Axel) und eine akustische Rhythmus-Gitarre eingespielt. Bereits am Wochenende möchte ich Schlagzeug, Percussion und Synthesizer-Flächen aufnehmen. Danach dürfen die Gitarristen ans Werk.</p>
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		<title>G-R-L: Sieg in Bahrain</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 19:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Racing]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Große Preis von Bahrain der G-R-L war für mich ein voller Erfolg. Zuerst schaffte ich in der Qualifikation die Pole Position, im Anschluss folgte ein Start und Ziel-Sieg. Im Vorfeld des Rennens hatte ich mit größerem Widerstand meiner Gegner gerechnet. Aber beim Lotus-Renault Team wollte es an diesem Abend nicht so recht laufen. Grip-Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Große Preis von Bahrain der G-R-L war für mich ein voller Erfolg. Zuerst schaffte ich in der Qualifikation die Pole Position, im Anschluss folgte ein Start und Ziel-Sieg. Im Vorfeld des Rennens hatte ich mit größerem Widerstand meiner Gegner gerechnet.</p>
<p><img class="alignnone" title="Peter Heene an der Spitze" src="http://www.heene-online.de/wp-content/_material/grl/2012_04_29_gp12_bahrain.jpg" alt="" width="550" height="360" /></p>
<p>Aber beim Lotus-Renault Team wollte es an diesem Abend nicht so recht laufen. Grip-Probleme in der Qualifikation und technische Probleme im Rennen warfen die Piloten weit zurück. Glücklicherweise blieb ich, bis auf leichtes Übersteuern im ersten Stint, von größeren Problemen verschont.</p>
<p>Eine große Unbekannte während der Trainingseinheiten: die Reifenwahl. Im Prinzip war die härtere Mischung besser, allerdings fehlte es im Schnitt an zwei bis drei Runden Haltbarkeit, um damit auf eine Einstopp-Strategie zu gehen. Für eine Zweistopp-Strategie war der harte Reifensatz jedoch zu langsam, verglichen mit der weicheren Mischung. Nach hunderten von Testkilometern entschied ich mich dann „kurz vor knapp“ für die weichere Mischung, auch wenn die Balance nicht optimal war. Wichtig ist, in dieser Situation auf die gemachten Erfahrungen zu setzen und sich nicht beirren zu lassen; dafür wird im Vorfeld des Rennens trainiert.</p>
<p>Es hat sich gelohnt! Jetzt stehen noch weitere sechs Rennen auf dem Fahrplan. Als nächstes geht es auf den Kurs in der Nähe von Barcelona. Hier verlor ich durch einen frühen Motorschaden im vergangenen Jahr sämtliche Chancen auf den WM-Titel.</p>
<p>Anbei der offizielle Pressebericht.</p>
<p><em><strong>Qualifikation</strong></em><br />
<em> Die Qualifikation in Bahrain war eine aufregende Erfahrung. Wie bereits bei den vorherigen Rennen, hatte ich im Vorfeld keinen Versuch mit leerem Auto probiert, ein Test mit &#8220;erleichtertem&#8221; Auto war meiner Meinung nach ausreichend, um die Balance zu prüfen.</em><br />
<em> In meiner ersten schnellen Runde hatte ich Verkehr im ersten Sektor und ich staunte nicht schlecht, als nach diesem &#8220;zaghaften&#8221; Herangehen eine 1:29.5 auf den Zeitenlisten stand. Im darauffolgenden Run blieb die Uhr dann bei 1:29.1 stehen &#8211; ausreichend für die Pole Position, ja!</em><br />
<em> Das Team Lotus-Renault beklagte sich im Anschluss über Grip-Probleme. Mit P. Grau und vor allem S. Parzanka hatte ich in der Qualifikation fest gerechnet; ob einer der beiden hätte schneller fahren können? Erfreulich für meinen Teamkollegen, der das Auto auf P3 stellte.</em></p>
<p><em> <strong>Rennen</strong></em><br />
<em> Ein kleiner Tipp meinerseits: ich beobachte desöfteren Fahrzeuge, die auf dem Weg aus der Box in die Startaufstellung die Reifen aufwärmen &#8211; das hat keinen Sinn! Ihr macht euch nur die Reifen kaputt! Die Reifen sind in der Einführungsrunde so oder so kalt! Also spart euch die 2% &#8211; 3% Reifen, denn das kann im Rennen eine Runde mehr ausmachen. Außerdem ist das teils plötzliche hin und her &#8220;wedeln&#8221; bei der Fahrt in die Startaufstellung gefährlich für überholende Fahrzeuge.</em></p>
<p><em> Nach einer zügigen Einführungsrunde ging es los. Der Start war wichtig, denn die gefürchteten Lotus-Renaults waren in der Nähe und sind für ihre erstklassigen Starts bekannt. Mit etwas KERS-Einsatz konnte ich jedoch als erstes Auto in die erste Kurve einbiegen und mich zugleich etwas absetzen. Das hinter mir teils &#8220;heikle&#8221; Situationen stattgefunden haben, habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht mitbekommen.</em></p>
<p><em> Schon sehr bald hatte ich einen etwas beruhigenden Vorsprung herausgefahren. Ich konnte nun kontrollierte Runden fahren und mich auf den Kurs konzentrieren. Im ersten Stint hatte ich teilweise mit etwas Übersteuern zu kämpfen, gerade in Kurve 9 und Kurve 10. Die Reifen verhielten sich im vorausberechneten Fenster; es gab keine Überraschungen. Nach dem ersten Boxenstopp konnte ich bereits mit reduzierter Drehzahl meine Runden drehen.</em></p>
<p><em> Bis zum Rennende ist dann auch nichts mehr Wesentliches vorgefallen. Etwas Bedenken hatte ich wegen der Bremsen, aber 10 Runden vor Schluss zügelte ich dann massiv das Tempo und schonte das Material.</em></p>
<p><em> Es ist kaum zu glauben: was hatte ich mir vor dem Rennen Sorgen gemacht. Ich wäre viel lieber den harten Reifensatz gefahren, aber das Risiko hier auf einen Stopp zu fahren war mir einfach zu groß. Der weiche Reifen hatte seine Tücken, aber glücklicherweise verhielten sich die Reifen im Rennen gleich wie im Training. Ich denke, dass mir der relativ hohe Reifendruck hier in die Karten gespielt hat. Der &#8220;böse Geist&#8221; aus Bahrain, der mir im letzten Jahr eines der katastrophalsten Rennen meiner G-R-L Karriere beschert hat, hat mich glücklicherweise verschont. Vielleicht hat er aber auch nur die beiden Force-India Fahrzeuge verwechselt, denn mein Teamkollege hatte sämtliches Pech am Lenkrad kleben.</em></p>
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		<item>
		<title>G-R-L: Sieg in China, Shanghai</title>
		<link>http://www.heene-online.de/?p=390</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 19:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Racing]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon die ersten Trainingskilometer auf dem Kurs in der Nähe von Shanghai, sorgten für Optimismus. Die Balance-Probleme aus Malaysia waren nicht mehr vorhanden und ich fühlte mich gleich am ersten Abend „sauwohl“ auf der Strecke. In den weiteren Trainingseinheiten habe ich dann am Setup gefeilt. Verbessert wurden Topspeed und das Bremsverhalten. Ebenfalls wurde versucht mittels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon die ersten Trainingskilometer auf dem Kurs in der Nähe von Shanghai, sorgten für Optimismus. Die Balance-Probleme aus Malaysia waren nicht mehr vorhanden und ich fühlte mich gleich am ersten Abend „sauwohl“ auf der Strecke.</p>
<p><img class="alignnone" title="Sieg für Peter Heene in Shanghai" src="http://www.heene-online.de/wp-content/_material/grl/2012_04_15_gp11_china.jpg" alt="" width="550" height="360" /></p>
<p>In den weiteren Trainingseinheiten habe ich dann am Setup gefeilt. Verbessert wurden Topspeed und das Bremsverhalten. Ebenfalls wurde versucht mittels Reifensturz und Reifendruck die Haltbarkeit der Vorderreifen zu erhöhen, da diese auf diesem Kurs stark beansprucht werden. So waren vor dem Rennen alle Unklarheiten beseitigt und eine möglichst hohe Punkteausbeute das Ziel.</p>
<p>Alle Details zum Rennabend gibt es wie üblich im offiziellen Pressebericht.</p>
<p><em><strong>Qualifikation</strong></em><br />
<em> Ich hatte Vertrauen ins Auto und bin vorab keine Runden im Qualifikationstrimm gefahren. Trotz weniger Sprit im Tank war die Balance wie gewünscht und ich konnte niedrige 1:35er Zeiten fahren. Leider hatte ich auf beiden schnellen Runden Verkehr, ein maximal zwei Zehntel wären eventuell drin gewesen, aber die Pole Zeit von J. Vogel hätte ich nicht unterbieten können. Wie dem auch sei &#8211; P2 eine solide Ausgangsbasis.</em></p>
<p><em> <strong>Rennen</strong></em><br />
<em> Der Rennstart verlief ohne große Probleme. Ohne KERS-Einsatz konnte ich die Position hinter J. Vogel halten. Ich konnte auch keinerlei Berührung feststellen &#8211; nach dem Rennen war ich überrascht, dass P. Grau ein Schaden am Fahrzeug entstanden war. Tut mir Leid. Ich habe während meiner Fahrt nichts feststellen können.</em></p>
<p><em> J. Vogel konnte an der Spitze mächtig Gas geben. Ich versuchte dem Virgin zu folgen, aber es war schwierig. Zudem sollte man gerade zum Beginn des Rennens etwas auf der Hut sein. Dies bekam J. Vogel dann direkt in Runde 2 zu spüren. Beim Anbremsen der Haarnadel brach ihm das Auto aus und ich konnte vorbei gehen, inklusive meines Teamkollegen.</em></p>
<p><em> Eine starke Leistung des Force-India Teams, aber ich hatte schon die Befürchtung, dass J. Vogel schnell wieder aufholen würde. So kam es dann auch, dass wenig später mein Teamkollege von Problemen und dem Überholmanöver von J. Vogel berichtete. Schon bald darauf sah ich den Virgin im Rückspiegel.</em></p>
<p><em> Die Haltbarkeit der Reifen ließ im Rennen ziemlich zu wünschen übrig. In den Trainingseinheiten konnte ich problemlos 20 Runden fahren, im Rennen reichte es im ersten Stint zu gerade mal 17 Runden. Ich fürchtete schon, statt zwei-, drei Mal zur Box fahren zu müssen. Aber auch J. Vogel musste zur Box &#8211; wenn es zur Dreistopp-Strategie kommen würde, dann wäre er sicherlich mit dabei.</em></p>
<p><em> Nach meinem Boxenstopp hatte ich etwas mehr Vorsprung auf J. Vogel, aber Runde um Runde wurde dieser Vorsprung geringer. Im Hinterkopf hatte ich immer die Haltbarkeit der Reifen und die Vermeidung eines dritten Stopps. Ich versuchte mich nicht nervös machen zu lassen und schnelle, sichere Runden zu fahren. Plötzlich sah ich J. Vogel in einem Dreher nach der langen Geraden – erneut etwas mehr Vorsprung.</em></p>
<p><em> Die Reifen gingen im zweiten Stint problemlos über 20 Runden. Dadurch war alles wieder im Lot und ich wusste, dass ich den befürchteten dritten Stopp nicht machen musste. Der zweite Stopp verlief ebenfalls ohne Probleme und ich war bereit für die letzte Hatz! J. Vogel kam näher… und war plötzlich weg. Die rFactor-Anzeige machte einen großen Abstand deutlich – jetzt musste ich nur noch kontrolliert in Richtung Zielflagge fahren. Gesagt, getan!</em></p>
<p><em> Ich bin zufrieden mit dem Sieg. Aufgrund der guten Trainingseinheiten wusste ich, dass volle Punkte heute möglich sein sollten. Es war wichtig auf dieser Strecke bedacht zu fahren; einige Ecken waren fahrerisch sehr anspruchsvoll und man darf sich nicht zu Fehlern verleiten lassen. Mein Respekt gilt J. Vogel, der wieder einmal bewiesen hat, dass er sau schnell ist! Leid tut es mir für meinen Teamkollegen, der keinen guten Tag erwischt hat. Anhand seiner Trainingsleistungen wäre sicher mehr drin gewesen.</em></p>
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		<title>G-R-L: Force-India Doppelsieg in Malaysia</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 19:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Racing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin überrascht: ein Sieg in Malaysia auf dem Sepang hätte ich nicht für möglich gehalten. Die Trainingseinheiten stellten sich als schwierig heraus. Eigentlich liegt mir die Strecke und ich bin dort letzte Saison eines meiner besten Rennen gefahren, aber in diesem Jahr habe ich es nicht geschafft, die gewünschte Balance ins Auto zu bekommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin überrascht: ein Sieg in Malaysia auf dem Sepang hätte ich nicht für möglich gehalten. Die Trainingseinheiten stellten sich als schwierig heraus. Eigentlich liegt mir die Strecke und ich bin dort letzte Saison eines meiner besten Rennen gefahren, aber in diesem Jahr habe ich es nicht geschafft, die gewünschte Balance ins Auto zu bekommen.</p>
<p><img class="alignnone" title="G-R-L Force-India Doppelsieg in Malaysia" src="http://www.heene-online.de/wp-content/_material/grl/2012_03_25_gp10_malaysia.jpg" alt="" width="550" height="360" /></p>
<p>Schon seltsam dieses ganze Gerede mit der Fahrzeug-Balance, nicht wahr? Das Auto steuert nicht hundertprozentig auf die Position, wo ihr es haben möchtet; der Unterschied liegt vielleicht nur bei ein bis zwei Zentimetern. Aus dieser Kurve könnt ihr dann erst einen Bruchteil später Beschleunigen, als es eigentlich ginge… hochgerechnet auf 15 Kurven ergibt das dann drei bis vier Zehntel, bei 56 Rennrunden 17 Sekunden! Das ist Rennentscheidend! Genau deshalb ist es so wichtig, ein perfekt ausbalanciertes Auto zu haben, das genau dort hin fährt, wo man es haben möchte.</p>
<p>Aber genau mit diesem Problem hatte ich in Malaysia zu kämpfen; dennoch eine fehlerfreie Fahrt hat zum Sieg geführt – ein Rennen ist lang. Alle Details gibt es wie üblich im Pressebericht.</p>
<p><em><strong>Qualifikation</strong></em><br />
<em>Ich habe im Vorfeld keine schnelle Runde mit wenig Sprit probiert. Während der Trainingssessions ist es mir einfach nicht gelungen, die optimale Balance ins Auto zu bekommen. Deshalb waren meine Rundenzeiten stetig schwankend und ich wollte es in der Qualifikation einfach darauf ankommen lassen.</em></p>
<p><em>Der erste Run war dann fast ein Schock! Meine Rundenzeiten lagen fast eine Sekunde hinter der Spitze. Ich hoffte, dass dies mit der niedrigen Streckentemperatur zusammenhängen würde und so war es dann auch. Schon die erste Runde im darauffolgenden Run war fast ausreichend für die Pole Position. In der letzten Sekunde hat S. Parzanka dann noch eine Schippe drauf gelegt. Mit einem zweiten Startplatz war ich sehr zufrieden… mehr als ich erwartet hatte.</em></p>
<p><em><strong>Rennen</strong></em><br />
<em>Der Rennstart war gar nicht so schlecht, wie erwartet. Ich habe es wieder einmal zu „ruhig“ angehen lassen, aber lieber so, als mit Crash in der ersten Kurve. Mein Teamkollege T. Grzella war vorbei und ich beschloss erst mal am Führungs-Duo dran zu bleiben.</em></p>
<p><em>Vor mir wurde hart um die Führung gekämpft… ich kämpfte stattdessen mit meinen zu kalten Reifen. Daher verlor ich einige Zeit auf die führenden Positionen. T. Grzella schaffte es dann an S. Parzanka vorbei zu gehen, nun wollte ich mein Glück probieren. Der Lotus war abartig schnell auf den Geraden bzw. vielleicht war meine Übersetzung auch einfach „bescheiden“. Diese Übersetzung hatte ich jedoch absichtlich gewählt, um mir einige Ressourcen im DRS-Betrieb zu gewährleisten. Ich probierte es einige Mal an S. Parzanka vorbei zu kommen, keine Chance! Ich habe dann abreisen lassen, um den Motor zu schonen und in ruhiger Luft meine Runden zu drehen. Die Balance des Autos war zwar besser als erwartet, aber nicht das Gelbe vom Ei.</em></p>
<p><em>Nach dem Boxenstopp war ich wieder ein Stück näher am Lotus-Renault. Plötzlich fuhr der Bolide von S. Parzanka gerade aus von der Strecke und verschwand… klare Sache: ein rFactor-Problem! Sehr schade, dass die Technik sich in die Rennentscheidung eingemischt hat; ich glaube nicht, dass ich den Lotus-Renault hätte schlagen können.</em></p>
<p><em>Ich lag nun mit meinem Teamkollegen weit in Führung – damit hatten wir beide nicht gerechnet. So ging es Runde um Runde, bis plötzlich der Force-India vor mir ins Schleudern kam. Ich war vorbei und führte das Feld an. So blieb es dann auch bis zum Rennende; den Zuschauern haben wir ein schönes Foto-Finish geboten.</em><br />
<em>Großer Dank gebührt meinem Teamkollegen, der immer stärker und stärker wird! Ohne den leichtsinnigen Dreher wäre er verdient ganz oben auf dem Treppchen gestanden. Es ist ein toller Erfolg für unser Team. Glückwunsch an R. Niemann auf Position 3.</em></p>
<p><em>Ich hoffe, dass ich in Shanghai das Auto wieder besser hinbekomme. Vor diesem Rennen habe ich mir doch schon Sorgen gemacht; trotz vieler Änderungen am Setup habe ich nicht die gewünschte Balance erhalten… es kann nur besser werden.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>G-R-L: Enge Kiste in Melbourne, Australien</title>
		<link>http://www.heene-online.de/?p=379</link>
		<comments>http://www.heene-online.de/?p=379#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 19:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Racing]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Strecke in Melbourne verbinde ich schöne Erinnerungen. Ich habe hier schon öfters gewonnen und zeitgleich startet die reale Formel 1 auf dieser Strecke in die neue Saison. Es ist eine der Strecken, auf der man wirklich nur einmal im Jahr fährt. Es ist keine typische Test-Strecke, auf der wir unsere Beta-Tests fahren… vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Strecke in Melbourne verbinde ich schöne Erinnerungen. Ich habe hier schon öfters gewonnen und zeitgleich startet die reale Formel 1 auf dieser Strecke in die neue Saison. Es ist eine der Strecken, auf der man wirklich nur einmal im Jahr fährt. Es ist keine typische Test-Strecke, auf der wir unsere Beta-Tests fahren… vielleicht freut man sich immer deshalb besonders darauf, endlich mal wieder hier zu fahren.</p>
<p><img class="alignnone" title="Knapper Sieg von Peter Heene im G-R-L Rennen in Australien" src="http://www.heene-online.de/wp-content/_material/grl/2012_03_18_gp09_australien.jpg" alt="" width="550" height="360" /></p>
<p>Die Strecke ist ein Straßenkurs, was bedeutet, dass die Mauern recht nahe an der Strecke stehen. Im Gegensatz zu den Straßen von Valencia, war hier das Gripniveau aber wesentlich angenehmer. Auf einer Runde im Albert Park kommt man als Fahrer nicht zur Ruhe. Ständig bremsen, einlenken und beschleunigen; durch die nahestehenden Bäume muss man auch immer den Schatten im Auge behalten; schnell wird der Streckenrand oder ein Bremspunkt überdeckt und ein Fehler ist unausweichlich.</p>
<p>Die Reifenwahl war schwierig. Ich bin hunderte von Runden gefahren, am Ende wusste ich dennoch nicht, welche Reifenmischung ich für das Rennen wählen sollte. Der weiche Reifen schien mir dann doch die bessere Lösung zu sein – zum einen wegen der besseren Reifentemperaturen, was bei mir leider immer ein Thema ist, da ich die Reifen oft nicht auf die gewünschte Temperatur bringe und zum zweiten war die Haltbarkeit mit dem weichen Satz berechenbarer.</p>
<p>Wie die Qualifikation und das Rennen dann am Ende verlaufen sind und wieso es dann doch zu einer engen Kiste wurde… alle Details wie üblich im G-R-L Pressebericht.</p>
<p><em><strong>Qualifikation</strong></em><br />
<em>Der Albert-Park bereitete mir Probleme in der Qualifikation. Mit leichtem Auto hatte ich nicht die gewünschte Traktion und die Balance war auch nicht optimal. Es war natürlich wichtig, mit den weichen Reifen weit vorne zu stehen und zum Glück hat es für die Pole Position gereicht. Die Zeit entsprach zwar nicht meinen Erwartungen, aber ich denke, dass alle Piloten etwas Probleme mit der Strecke hatten.</em></p>
<p><em><strong>Rennen</strong></em><br />
<em>Die Einführungsrunde war ein Graus! Warum waren denn die Fahrer so langsam unterwegs? Ich musste ständig warten – keine Chance Temperatur in die Reifen zu bekommen. Das sollte in Zukunft etwas schneller gehen.</em></p>
<p><em>Der Rennstart war ganz gut, mit 60°C in den Reifen habe ich die erste Kurve etwas früher angebremst, was mein Teamkollege ausgenutzt hat, um an mir vorbeizugehen. Ein recht optimistisches Manöver, aber okay. Beim Herausbeschleunigen, ging mir dann das Heck komplett quer und D. Wrabetz machte mächtig Druck, jedoch konnte ich den Angriff abwehren. Nun versuchte ich die Reifen auf Temperatur zu bringen. Mit der weichen Mischung hat das auch ganz gut funktioniert und ich schloss auf meinen Teamkollegen auf. Nach einem Verbremser machte er fair Platz und ich lag in Führung.</em></p>
<p><em>Nun ging es darum, einen möglichst großen Vorsprung herauszufahren. Ich wusste, dass der Großteil der Piloten nur einmal zur Box kommen würde, also musste ich mindestens 20 Sekunden gut machen. Gesagt, getan! Jede Runde am Limit, denn das Auto hat wunderbar funktioniert. Auch die Reifenwahl schien die Richtige, denn ich hatte annehmbare Temperaturen.</em></p>
<p><em>Nach dem ersten Boxenstopp kam ich knapp vor D. Wrabetz zurück auf die Strecke. Er konnte jedoch direkt an mir vorbei ziehen, da ich nicht die nötige Beschleunigen aufbauen konnte. Ich beschloss sofort Sprit zu sparen, neben den Reifen hier ein ganz wichtiges Thema! D. Wrabetz konnte sich dann mehr und mehr absetzen, vielleicht etwas zu viel. So langsam machte ich mir Sorgen, dass sein Vorsprung zu groß sein könnte und ich begann wieder Vollgas zu geben. Kurz bevor der Mercedes-GP die Box ansteuerte, war ich wieder recht nah dran. Nun folgte eine schnelle Runde nach der anderen. Dieser Stint war entscheidend.</em><br />
<em>Der letzte Boxenstopp verlief ohne Probleme und… ich kam ca. 2 Sekunden vor D. Wrabetz zurück auf die Strecke. Mit kalten Reifen konnte er aufschließen, allerdings wurden meine Reifen besser und besser und so kam der Punkt, an dem ich wieder Vorsprung ausbauen konnte. Als der Mercedes-GP dann immer mehr zurückfiel, wusste ich, dass er Sprit sparen musste – somit war zehn Runden vor Schluss der Sieg in trockenen Tüchern.</em></p>
<p><em>Es war eine enge Kiste, keine Frage! Auch wenn ich mit D. Wrabetz nicht Rad an Rad gekämpft habe, so war es über die Distanz ein sehr zehrendes Rennen. Am Ende ging die Zweistopp-Strategie auf. Vor dem Rennen sah ich die Lotus-Piloten ganz klar als Favoriten, leider wurde deren Leistungsfähigkeit durch technische Probleme begrenzt. Dass das Team Mercedes-GP Team hier so stark sein würde, war etwas überraschend – Hut ab! Ebenfalls hat mein Teamkollege wieder viele Punkte eingefahren, wodurch wir unsere Führung etwas ausbauen konnten. Bereits in einer Woche gehen wir in Malaysia an den Start… hier rechne ich mit einer klareren Reifenwahl.</em></p>
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		<title>Hallelujah 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 12:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor fast genau 10 Jahren habe ich diesen Titel zusammen mit Peter Volk alias DerPitt aufgenommen, damals noch zu meinen Recording-Anfängen. Anlässlich eines besonderen Familienfestes kam mir nun die Idee, den Titel neu aufzunehmen. Dieses Mal sollte es aber nicht nur Piano und Gesang sein, nein, ich wollte wesentlich mehr Instrumente mit aufnehmen und vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fast genau 10 Jahren habe ich diesen Titel zusammen mit Peter Volk alias DerPitt aufgenommen, damals noch zu meinen Recording-Anfängen. Anlässlich eines besonderen Familienfestes kam mir nun die Idee, den Titel neu aufzunehmen.</p>
<p>Dieses Mal sollte es aber nicht nur Piano und Gesang sein, nein, ich wollte wesentlich mehr Instrumente mit aufnehmen und vor allem habe ich versucht den Großteil davon selbst einzuspielen. Für die Gitarrenparts bekam ich Unterstützung von Jan Schäfer und Axel Gersdorf. Als besonderes Highlight erklärte sich Pitt bereit, die Vocals erneut einzusingen.</p>
<p>Am Ende ist ein schöner Titel dabei herausgekommen, auf den ich sehr stolz bin. Sicher, dieser Titel wurde schon von sehr vielen Musikern gecovert und aufgenommen, aber ich habe mit meiner Fassung das erreicht, was ich erreichen wollte – und das zählt!</p>
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Dieses Mal sollte[...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Vor fast genau 10 Jahren habe ich diesen Titel zusammen mit Peter Volk alias DerPitt aufgenommen, damals noch zu meinen Recording-Anfängen. Anlässlich eines besonderen Familienfestes kam mir nun die Idee, den Titel neu aufzunehmen.
Dieses Mal sollte es aber nicht nur Piano und Gesang sein, nein, ich wollte wesentlich mehr Instrumente mit aufnehmen und vor allem habe ich versucht den Großteil davon selbst einzuspielen. Für die Gitarrenparts bekam ich Unterstützung von Jan Schäfer und Axel Gersdorf. Als besonderes Highlight erklärte sich Pitt bereit, die Vocals erneut einzusingen.
Am Ende ist ein schöner Titel dabei herausgekommen, auf den ich sehr stolz bin. Sicher, dieser Titel wurde schon von sehr vielen Musikern gecovert und aufgenommen, aber ich habe mit meiner Fassung das erreicht, was ich erreichen wollte – und das zählt!
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		<itunes:author>peter.heene@gmx.de</itunes:author>
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		<title>G-R-L: Force-India Doppelsieg in Valencia</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 19:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Racing]]></category>

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		<description><![CDATA[Besser hätte es nicht laufen können! Zwar bin ich beim achten Lauf der G-R-L in Valencia nur auf Platz 2 ins Ziel gekommen, aber mein Teamkollege T. Grzella aus Hamburg konnte den Sieg für sich verbuchen und damit viele Punkte für unser Team einfahren. Die Strecke war wirklich schwierig, nicht nur wegen der nahstehenden Mauern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besser hätte es nicht laufen können! Zwar bin ich beim achten Lauf der G-R-L in Valencia nur auf Platz 2 ins Ziel gekommen, aber mein Teamkollege T. Grzella aus Hamburg konnte den Sieg für sich verbuchen und damit viele Punkte für unser Team einfahren. Die Strecke war wirklich schwierig, nicht nur wegen der nahstehenden Mauern, sondern auch das Gripniveau war ziemlich gering.</p>
<p><img class="alignnone" title="G-R-L Force-India Doppelsieg in Valencia" src="http://www.heene-online.de/wp-content/_material/grl/2012_03_04_gp08_europa.jpg" alt="" width="550" height="360" /></p>
<p>Bereits in den Trainingssitzungen stellte sich heraus, dass mein Teamkollege sehr gut mit der Piste zu Recht kommt. Kein Wunder – schließlich konnte er auch im letzten Jahr dort einen Sieg einfahren. Er war immer zwei, drei Zehntel schneller. So stand für mich vor dem Rennen fest, dass er meine volle Unterstützung bekommen würde. Am Ende war es für ihn dann einfacher, als er es erwartet hatte – ein Start-Ziel-Sieg!</p>
<p>Aufgrund meines schlechten Starts musste ich zuerst an zwei Fahrzeugen vorbei. Auf dieser Strecke gab es sogar zwei DRS-Zonen (Öffnen des Heckflügels für einen höheren Topspeed), aber viel einfacher wurden die Überholmanöver dadurch nicht. Man muss wirklich fast im Diffusor des Gegners stecken und zusätzlich die volle KERS-Ladung aufbrauchen – nur dann klappt es. Aber es hat geklappt und unsere beiden Force-India Fahrzeuge führten das Rennen an… bis zum Schluss!</p>
<p>Welche Schwierigkeiten es sonst noch im Rennen zu meistern gab, erfahrt ihr wie üblich im Pressebericht.</p>
<p><em><strong>Qualifikation</strong></em><br />
<em> Die Qualifikation war – wie erwartet – schwierig! Die Strecke bot recht wenig Grip und bei der geringen Spritladung bekam ich die Reifen nicht in das gewünschte Temperaturfenster. Dennoch bin ich mit dem erreichten dritten Platz zufrieden. Die ersten drei Positionen waren eng umkämpft und da machen ein paar Tausendstel schon einen Platz aus. Für mich eine gute Ausgangsposition, denn im Rennen sollte es besser laufen.</em></p>
<p><em> <strong>Rennen</strong></em><br />
<em> Ich hatte massiv Probleme meine Startposition einzunehmen – warum weiß ich auch nicht. rFactor zeigte mir ständig die Meldung „Line up not proberly“… dabei gingen schon die Ampeln an, was ich erst viel zu spät mitbekommen habe. Beim eigentlichen Rennstart befand ich mich noch im Rückwärtsgang!</em></p>
<p><em> Dadurch habe ich dann auch direkt eine Position an R. Niemann abgeben müssen, den zweiten Mercedes GP habe ich gar nicht mehr gesehen. Die ersten Runden funktionierten besser, als ich das zunächst erwartet hatte. Das befürchte Untersteuern blieb größtenteils aus. Ich konnte sofort Druck auf R. Niemann machen und versuchte ihn mittels DRS zu überholen. Bereits nach dem ersten Versuch stand fest: es würde nur in der ersten DRS-Zone gelingen, da die zweite Zone zu kurz war. So hat es dann auch mit zusätzlichem vollem KERS-Schub funktioniert.</em></p>
<p><em> Direkt im Anschluss versuchte ich den Lotus von P. Grau zu attackieren. Auch hier klappte es nach einigen Versuchen in der ersten DRS-Zone. Per Boxenfunk gab ich an meinen Teamkollegen die Force-India Doppelführung bekannt. Eine tolle Sache!</em></p>
<p><em> T. Grzella war schnell unterwegs, auch wenn ich teilweise etwas aufschließen konnte. Da er jedoch in den Trainings der Bessere war und verdient das Rennen anführte, war ein Angriff ausgeschlossen. Ich kümmerte mich vielmehr um die Rennstrategie und die anstehenden Reifenwechsel. T. Grzella hatte etwas Bedenken mit dem Reifenwechsel, deshalb beschloss ich zwei Runden früher zur Box zu gehen, als zunächst geplant – aufgrund des geringen Abstands hätten wir nicht in ein und derselben Runde zum Reifenwechsel fahren können.</em></p>
<p><em> P. Grau konnte drei Runden länger fahren, als ich. Da wurde mir bewusst, dass ich im zweiten Stint mächtig Kilometer auf die Reifen gut machen müsste, um nicht noch einen dritten Stopp machen zu müssen. Deshalb musste ich meine Rennpace etwas zurücknehmen und schonend mit den Reifen umgehen. Diese Gelegenheit nutze natürlich P. Grau im Lotus Renault hinter mir. Kurz vor Ende des zweiten Stints war er nahe an mich herangekommen. Auf der einen Seite war dies etwas bedrohlich, anderseits war ich wieder im gewünschten „Reifenfenster“ und wäre für den dritten Stint für einen möglichen Angriff bereit gewesen. Ich fuhr die Reifen des zweiten Stints wirklich bis auf 1 Prozent herunter, etwas Risiko muss eben manchmal sein.</em></p>
<p><em> Nach dem letzten Boxenstopp erhöhte ich die Pace und kontrollierte den Abstand zu P. Grau. Als ich sah, dass der Lotus Renault in den „Sparmodus“ gewechselt war, tat ich selbiges – ebenso mein Teamkollege an der Spitze. So sind wir dann an der Spitze kontrolliert und sauber zu Ende gefahren.</em></p>
<p><em> Ein Doppelsieg für Force-India! Eine tolle Leistung, aber vielmehr freue ich mich über den zweiten Sieg meines Teamkollegen. T. Grzella war bereits in den Trainingseinheiten sehr stark, kurz vor dem Rennwochenende bekam er zwar etwas Panik und hat teils das Auto überfahren, aber ich appellierte ständig, dass er ruhig bleiben sollte und das dann auch alles klappen wird. So ist es letztendlich dann auch gekommen. Er war der stärkste Fahrer im Rennen und hat keine Fehler gemacht – ergo, ein verdienter Rennsieg!</em></p>
<p><em> Glückwunsch ebenfalls an P. Grau, der in den vergangenen zwei Tagen noch mächtig am Lotus Renault geschraubt haben muss, denn so stark hätte ich ihn nicht eingeschätzt.</em></p>
<p><em> Die Fahrer haben eine schwierige Strecke gemeistert. Alle, die es ins Ziel geschafft haben, können stolz darauf sein. In Melbourne, Australien, wird es wieder etwas mehr Grip geben – gleichzeitig beginnt die „reale“ F1-Saison 2012.</em></p>
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		<title>G-R-L: Motorschaden in Hockenheim</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 19:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Racing]]></category>

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		<description><![CDATA[Heimspiel beim siebten Saison-Rennen der German-Racing-League im heimischen Hockenheim. Ich freue mich immer in Hockenheim zu fahren, nicht zu Letzt, weil die Strecke auch nur im Zweijahres-Rhythmus gefahren wird. Wir Fahrer hatten nur eine Woche Vorbereitungszeit, also musste das Test-Programm möglichst kompakt absolviert werden. Die Trainings liefen ganz gut und ich war mit dem Setup [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heimspiel beim siebten Saison-Rennen der German-Racing-League im heimischen Hockenheim. Ich freue mich immer in Hockenheim zu fahren, nicht zu Letzt, weil die Strecke auch nur im Zweijahres-Rhythmus gefahren wird.</p>
<p><img class="alignnone" title="Peter Heene scheidet mit Motorschaden in Hockenheim aus" src="http://www.heene-online.de/wp-content/_material/grl/2012_02_12_gp07_deutschland.jpg" alt="" width="550" height="360" /></p>
<p>Wir Fahrer hatten nur eine Woche Vorbereitungszeit, also musste das Test-Programm möglichst kompakt absolviert werden. Die Trainings liefen ganz gut und ich war mit dem Setup des Autos zufrieden, aber ob es für den Sieg reichen würde…?</p>
<p>Die Qualifikation holte mich dann direkt auf den Boden der Tatsachen zurück. Satte vier Zehntel bekam ich von Polesetter D. Wrabetz aufgebrummt, dem zwar nach eigener Aussage die „perfekte Runde“ gelang, aber das ist doch etwas zu viel des Guten! Seine Rennpace lag in einem ebenfalls sehr guten Bereich und ich konnte nur schwer den Anschluss halten; dann kam es Dicke: die Überrundungen waren teils „gefährlich“ und am Ende ließ mich der Motor im Stich. Was für eine Pleite! So wollte ich keineswegs das virtuelle Fahrerlager in Hockenheim verlassen.</p>
<p>Alle weiteren Details – wie üblich – im offiziellen Rennbericht.</p>
<p><em><strong>Qualifikation</strong></em><br />
<em>Auf dem Kurs in Hockenheim hat wirklich nur die harte Reifenmischung wirklich Sinn gemacht. Die weichere Mischung hat viel zu schnell nachgelassen und nicht ausreichend lange gehalten. Für mich wieder eine Herausforderung, denn die harte Mischung in der Qualifikation auf Temperatur zu bringen… nicht einfach! Mit der erreichten 1:13.9xx war ich dann aber doch ganz zufrieden, Platz 2 eine gute Ausgangslage.</em></p>
<p><em><strong>Rennen</strong></em><br />
<em>Die Einführungsrunde hätte für meinen Geschmack etwas schneller ausfallen können – meine Reifen waren für den Rennstart noch zu kalt. Dennoch bin ich gut weggekommen und konnte die Position halten. D. Wrabetz konnte sich in den ersten Runden gleich etwas absetzen; meine Reifen brauchten Zeit, um auf Temperatur zu kommen. Schließlich ging es dann aber doch ganz gut und ich konnte den Abstand auf den Mercedes-GP verringern.</em></p>
<p><em>Nach einigen Runden war ich dicht genug dran, um DRS zu aktivieren. Ich hatte aber keine Chance zu D. Wrabetz aufzuschließen – seltsam, dabei bin ich doch gar nicht so viel Flügel gefahren?! Dennoch war es ein netter Zweikampf, bis mir bei der Einfahrt Parabolika das Auto hinten ausgebrochen ist und ich die Lenkung aufmachen musste. Ich machte mich aber wieder sofort daran, den Rückstand aufzuholen.</em></p>
<p><em>Die Überrundungen in diesem Rennen waren wirklich ein Thema! Das war für mich und D. Wrabetz ab und zu ganz schön heikel. Die Strecke in Hockenheim ist zudem auch nicht so breit und wenn man schnell vorbei will, da man den Abstand zum Vordermann halten möchte… nun – entschuldigen möchte ich mich bei T. Lund; da war ich wirklich etwas schroff. Tut mir Leid, dass ich Dich da so ausgebremst habe.</em></p>
<p><em>Sehr gut funktioniert haben die Boxenstopps. Damit war ich wirklich sehr zufrieden. Leider hätte ich auf eine Einstopp-Strategie gehen können – warum leider?! Nun im Training haben die Reifen nie so lange gehalten, im Rennen schon! Im ersten Stint hätte ich noch eine Runde länger gehen können, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen. Diese eine Runde mehr und ich hätte durchfahren können – naja, am Ende kam sowieso alles anders!</em></p>
<p><em>Es kam zum „Ausflug“ von J. Dreier. Wirklich eine blöde Situation – bitte Jörn, mach Dir deswegen keinen Kopf! Es ist nun mal dumm gelaufen und ich gebe Dir keine Schuld. Um einen Crash zu verhindern musste ich plötzlich und ungewollt die Seite wechseln… viel zu spät. Dadurch ging es dann ins Kiesbett, aber angeschlagen habe ich nicht! Damit war D. Wrabetz nun endgültig außer Reichweite. Ich wollte den zweiten Platz sicher einfahren und bin dann im „Spritspar-Modus“ an die Box gefahren. Eine Runde später und laut Anzeige 70% Motorhaltbarkeit ging mir das Aggregat im Heck hoch! Aus!</em></p>
<p><em>Wirklich ärgerlich und für mich ein extrem enttäuschendes Rennen! Dass mir meine Heimstrecke so viel Pech bereitet… einfach Unglaublich! Für den Sieg hätte es unter normalen Umständen nicht gereicht – vielleicht hätte ich die Einstopp-Strategie versucht, wenn ich näher an D. Wrabetz dran gewesen wäre. Aber ich muss ihm einfach ein Kompliment zu seiner absolut fehlerfreien Fahrt und dem Rennspeed machen – so ist er für mich unschlagbar! Vielleicht werde ich doch langsam alt…</em></p>
<p><em>Nach zwei enttäuschenden Rennen in Folge, hoffe ich jetzt auf eine Besserung in Valencia.</em></p>
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		<title>G-R-L: Glück im Unglück – Monza will nicht!</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 19:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Heene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Racing]]></category>

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		<description><![CDATA[Großer Preis von Italien – die German-Racing-League war heute Abend im absoluten Highspeed-Fieber. Die Strecke in Monza macht auf den ersten Anschein einen recht simplen Eindruck, aber dem ist nicht so! Pro Runde geht es viermal weit über 300 km/h, anschließend wird hart herunter gebremst, weder einfach für Fahrer und Material. Die Trainingsfahrten waren sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Großer Preis von Italien – die German-Racing-League war heute Abend im absoluten Highspeed-Fieber. Die Strecke in Monza macht auf den ersten Anschein einen recht simplen Eindruck, aber dem ist nicht so! Pro Runde geht es viermal weit über 300 km/h, anschließend wird hart herunter gebremst, weder einfach für Fahrer und Material.</p>
<p>Die Trainingsfahrten waren sehr zufriedenstellend. Das Auto hatte meiner Meinung nach die perfekte Balance und vor allem konnte ich mich beim Anbremsen voll und ganz auf das Auto verlassen. Ich war für das Rennen also recht zuversichtlich.</p>
<p><img class="alignnone" title="Unfall in Monza (Sechstes Rennen in der German-Racing-League)" src="http://www.heene-online.de/wp-content/_material/grl/2012_02_05_gp06_italien.jpg" alt="" width="550" height="360" /></p>
<p>Für die Pole-Position hat es nicht gereicht, aber aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Rennen, muss ich nicht auf Pole stehen, um zu gewinnen. Der Rennstart war ganz gut, ein Zweikampf direkt vor mir und nach der ersten Lesmo-Kurve biegt mein Auto „im ersten Moment“ grundlos ab in die Leitplanke. Waren es die kalten Reifen, die das extreme Übersteuern ausgelöst haben? Ich weiß es nicht! Fest steht nur, dass danach das „Chaos“ seinen Lauf nahm. Wieso ich am Ende mit dem fünften Platz vollkommen zufrieden war und in Monza zum dritten Mal in Folge keinen Erfolg einfahren konnte… alle Details im Pressebericht.</p>
<p><em><strong>Qualifikation</strong></em><br />
<em>Ich wusste, dass ich keine Chance auf Pole-Position habe, deshalb habe ich mit Platz 2 das machbare herausgefahren. Vielleicht hätte es noch etwas schneller gehen können, denn mit dem ersten Sektor war ich in keiner Runde zufrieden. Dennoch eine gute Ausgangslage für das Rennen.</em></p>
<p><em><strong>Rennen</strong></em><br />
<em>Bereits bei der Fahrt in die Startaufstellung stellte ich fest, dass ich weder Zentrierfeder noch Force-Feedback an meinem Lenkrad hatte – hervorragende Aussichten. Wer mich kennt weiß, dass ich ohne Force-Feedback nicht fahren kann. Ich vertrete nämlich die Auffassung: wenn ich nach dem Rennen keine Sehnenschmerzen habe, bin ich auch kein Rennen gefahren!</em><br />
<em>Wie dem auch sei, ich versuchte mein Bestes!</em></p>
<p><em>Den Start habe ich dann gleich gegen S. Parzanka verloren, war aber von meiner Seite bereits eingeplant. Die Lotus-Renault Startautomatik funktioniert hervorragend. Hinter D. Wrabetz und S. Parzanka ging es dann durch den ersten Sektor. Dann nach der ersten Lesmo-Kurve brach mir der Wagen vollkommen überraschend aus, keine Chance da etwas abzufangen. Ich nehme an, dass der „rFactor-Windschatten“ seine Finger im Spiel hatte.</em></p>
<p><em>Ich habe mich zurück an die Box geschleppt und den Schaden reparieren lassen und wenn es mal schief läuft, dann auch richtig. Boxendurchfahrtsstrafe! Also gleich noch mal durch die Box und von den Führenden überrundet.</em></p>
<p><em>Ohne Force-Feedback dann „schwammig“ um den Kurs gefahren. Überraschenderweise war D. Wrabetz ebenfalls zurückgefallen. Nach ein paar Runden hat es mich dann in der zweiten Lesmo-Kurve rausgehauen – Heckflügel ab und Auto krumm. Erneut zur Box geschleppt und den Schaden reparieren lassen, dieses Mal ohne Durchfahrtsstrafe.</em></p>
<p><em>Von da ab ging es dann „schnellstmöglich“ um den Kurs. Seien wir ehrlich, viel war da nicht mehr zu holen. Das Auto war krumm, es fehlten fast 10 km/h an Topspeed, vom Force-Feedback möchte ich gar nicht reden. So langsam konnte ich aufschließen und eine Position nach der anderen gut machen. Viel hatte das Rennen nicht mehr zu bieten. Gegen Ende war seltsamerweise D. Wrabetz wieder hinter mir und begann mächtig Boden gut zu machen. Ich war völlig von den Socken!</em></p>
<p><em>Am Ende hat es dann zum fünften Platz gereicht. Ohne die Durchfahrtsstrafe hätte ich eventuell noch P. Vennen einholen können, aber nach solch einer katastrophalen Leistung kann ich nur froh sein, dass ich vor D. Wrabetz ins Ziel gekommen bin.</em></p>
<p><em>Glückwünsche an S. Parzanka zum erneuten Monza-Sieg und an P. Grau. Eine starke Leistung von Lotus-Renault! Auch Respekt an meinen Teamkollegen, der wenigstens auf P3 die Fahne für Force-India oben halten konnte.</em></p>
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